Digital – Analog – der Trend dreht sich um

Immer mehr Menschen fotografieren wieder analog

Dieses Jahr waren es 10 Jahre, dass ich von der analogen Fotografie ins digitale Lager gewechselt bin – und ich habe es nie bereut!

Im Juni 2007 habe ich mir meine Canon 5D mit einem 24-105 mm Objektiv angeschafft; Beides Ausrüstung Gegenstände, die ich auch heute noch sehr gerne benutze.

Ich lese jedoch immer öfter davon, dass die analoge Fotografie wieder im Kommen sei! Viele jüngere Fotografen/innen und Fotofreunde greifen wieder immer öfter zu analogen Kameras und belichten die Aufnahmen auf Negativ-, Schwarzweiss oder Diafilm.

Es gibt durchaus Einsatzmöglichkeiten, wo auch ich mir vorstellen kann, wieder eine analoge Kamera anzuschaffen.

Diafilm bleibt Diafilm

Ich war und bin ein begeisterter Diafotograf. Auch die Projektion auf große Leinwände hat mich schon immer fasziniert.

Es ist unbestreitbar, dass die Farben die Diafotos aufweisen, eine ganz besondere, Strahlkraft und Leuchtkraft besitzen.

Besonders bei Urlaubsfotos, die mit einem Polarisationsfilter aufgenommen wurden, wird das immer wieder sehr deutlich.

Der Himmel strahlt kräftig Blau, Die Bäume leuchtend grün und das Bildergebnis bewegt sich immer ganz nahe am dem Erlebnis, so wie das Auge es wahrgenommen hat.

Schwarzweissfilm bleibt Schwarzweissfilm

Genauso verhält es sich mit analogem Schwarzweissfilm.

Sehr gerne denke ich an meine Aufnahmen mit dem Fuji Neopan Professional zurück und schaue mir die Bilder an.

Eine ganz besondere Körnigkeit und Gradationskurve, die ich bisher nur mit diesem Film erlebt habe.

Besonders bei Portraits oder Architekturfotografie hat Schwarzweissfilm eine ganz eigene und besondere Ausstrahlung. Selbstverständlich auch für Landschaften und Naturaufnahmen.

Auch hier muss ich zugeben, dass vom Bildeindruck der Schwarzweissfilm im Vergleich zur digitalen Fotografie unerreicht bleibt.

Ich kann gut verstehen, wenn viele Fotografen lieber zu einem analogen Schwarzweissfilm greifen.

Man muss sich mehr konzentrieren und genauer fotografieren. Man muss sich mehr Gedanken machen, weil der Film nur 36 Aufnahmen hat.

Jedes Bild ist wertvoll.

Negativ Film bleibt Negativ Film

Ich muss zugeben, der Negativfilm ist in meinen Augen eigentlich nur praktisch.

Sicher, er hat einen höheren Kontrastumfang um über- bzw. unterbelichtete Aufnahmen zu retten.

Aber von den Farben her schwamm er bei mir immer nur im Mittelfeld mit.

Es kommt natürlich immer darauf an, was man daraus macht.

Aber Diafilm und Schwarzweissfilm haben und hatten bei mir schon immer die Nase vorn.

Sich Zeit nehmen

Die Leute möchten sich wieder mehr Zeit nehmen.

Mehr Achtsamkeit in die Fotografie bringen.

Analoge Fotografie ist dafür sehr gut geeignet!

Ich persönlich werde keinen Wechsel zurück mehr vollziehen. Ich habe das analoge Zeitalter voll und ganz genossen, als es gerade aktuell war.

Wie Ihr vielleicht wisst, tue ich auch gerne viel dafür, dass meine Fotos wieder analog ausschauen:

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Der Toy Camera Effekt im Mittelformat Look mit der Canon 80D

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Für mich überwiegen die Vorteile der digitalen Fotografie. Aber ich denke immer noch sehr gerne an die analogen Zeiten zurück.

Das einzige, was ich nicht vermisse, ist ein Diascanner. Wer weiß, wieviel Mühe es macht, ein Dia zu scannen und dann den ganzen Staub zu retouchieren, der wird freiwillig früher oder später zu einer digitalen Kamera greifen.

Wie sieht es bei Dir aus? Analog oder Digital Fan?

Ich freue mich sehr über Deinen Kommentar!

 

 

 

 

 


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