Fotografieren – das ist malen mit Licht

Fotografie, besonders seit der Etablierung der digitalen Fotografie, ist allgegenwärtig.

Noch nie war es so einfach, so schnell, schöne Fotos zu machen, zu bearbeiten und zu veröffentlichen.

Ich bin im Juni 2006 in die digitale Fotografie eingestiegen mit der Canon 5D
.

Das ist eine Kamera, die nach heutigen Maßstäben schon eine alte Dame der Fotografie darstellt.

Zu damaligen Zeiten, war die 5D heißbegehrt. Und auch heute noch nutze ich diese Kamera sehr gerne. Eine der ersten Kameras, die im Vollformat 36×24 mm fotografieren konnte, und das zu einem bezahlbaren Preis.

Wenn ich mir überlege, was ich die Jahre davor für Diafilm, Negativfilm, Schwarzweissfilm, Entwicklung und Abzüge ausgegeben hatte, dann wurde einem sehr schnell klar, dass es sich rentiert, auf digitale Fotografie umzusteigen.

Auch wenn ich bis heute sagen muss, dass der Look und das Gefühl eines Dias und der körnige Abzug eines Fujifilm Neopan*
Filmes auf Schwarzweiss Fotopapier für mich unerreicht ist.

Aber man kann sagen, dass Digitale Fotografie das Leben und die Arbeitsweise vieler Fotografen, Fotonarren und Fotoliebhabern grundlegend verändert hat.

Man kann die digitalen Negative selbst am Computer bearbeiten, man kann sie veröffentlichen, ausdrucken in Foto Qualität, man kann Bücher erstellen, Videos daraus erstellen und vieles mehr.

Früher war es vielleicht gemütlicher. Man musste sparsam mit den Aufnahmen umgehen. Ein Film hatte nur 36 Aufnahmen, dann musste man einen neuen Film nachlegen.

Es konnte zu einem Punkt kommen, wo der Film voll war und man hatte keinen weiteren dabei. Dann war das Fotografieren für diesen Tag erledigt.

Mann musste dann am selben Tag oder einem anderen Tag zu seinem Fotolabor (oder Drogeriemarkt) radeln, den Film in eine Versandtasche einlegen und dann warten, bis die Bilder entwickelt waren.

Das waren dann entweder Dias in Diarahmen oder Negative mit den Abzügen.

Das war eine andere Herangehensweise an die Fotografie. Es waren sehr viele unterschiedliche Komponenten und Variablen beteiligt, die das Endresultat beeinflussten.

Somit stellt die digitale Fotografie eine Zeitenwende dar.

Digitale Fotografie hat auch einen riesigen Einfluss auf die Kreativität der Fotos. Man kann einfach Sachen ausprobieren, experimentieren und gleich anschauen, wie das Bild geworden ist.

Besonders für Aufnahmen mit langen Belichtungszeiten ist das sehr Hilfreich, Auch für Aufnahmen mit Studioblitzen oder Langzeitbelichtungen.

Ich fotografiere seit meinem 16. Lebensjahr mit Spiegelreflexkameras. Damals eine Minolta x300s. Eine einfache Kamera mit manuellem Filmtransporthebel.

Deshalb weiss ich auch aus eigener Erfahrung, dass man mit den einfachsten Mittel tolle Fotos machen kann.

Man muss jedoch  mit seiner Kamera umgehen können. Man muss den Zusammenhang zwischen Blende, Empfindlichkeit und Belichtungszeit verstehen, damit man auch die Bilder machen kann, die man sich vorstellt.

Und dieses Wissen möchte ich in diesem Blog mit Euch teilen!

Soweit erst einmal zur Einleitung eine kleine Rückblende.

Und in Kürze die ersten Infos um einfach und schnell das Fotografieren mit DSLR Digitalen Spiegelreflexkameras zu lernen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.